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04.07.2008 - Auch 1 & 1 setzt weiter auf Technologieregion
Standort Karlsruhe bestens für Zukunft gerüstet
HWWI/Berenberg-Ranking der 30 größten Städte Deutschlands
(Initiative Mittelstand) Karlsruhe gehört zu den Städten in Deutschland, die für die Zukunft am besten gerüstet sind. Dies ist das Ergebnis einer Studie des renommierten Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) und der Berenberg Bank über die Wachstumschancen der 30 größten Städte in der Bundesrepublik. Karlsruhe belegt hier den sechsten Rang. Auch die 1 & 1 Internet AG bekennt sich weiter zum Standort Karlsruhe. Das Unternehmen wächst kontinuierlich, schafft Ausbildungs- und Arbeitsplätze und kann keinesfalls über Bewerbermangel klagen. Der bekannte Name in Verbindung mit dem ausgesprochenen Technologiestandort sorgt für eine enorme Zugkraft bei potenziellen Bewerbern.
Die zunehmende Urbanisierung veranlasste das HWWI die 30 größten Städte Deutschlands genauer unter die Lupe zu nehmen. „Ihre wirtschaftliche Entwicklung ist von hoher Bedeutung für den ökonomischen Erfolg des Standorts Deutschland insgesamt“, so Dr. Hans-Walter Peters, Mitinhaber der Berenberg Bank.
Die Fachleute richteten ihr Augenmerk auf Faktoren wie wirtschaftliche Dynamik, Bildung und Innovationen, Internationalität und Erreichbarkeit. Ihre zentrale Aussage lautet: Wirtschaftswachstum hängt ganz entscheidend davon ab, wie attraktiv eine Stadt, eine Region für Arbeitskräfte und Investoren ist. Für alle untersuchten Städte wurden 16 Einzelindikatoren in drei Teiluntersuchungen berücksichtigt. Diese drei Indizes fließen zu gleichen Teilen in das Gesamtranking ein: Der Trendindex fasst die aktuellen Entwicklungen der Bevölkerung, der Erwerbstätigkeit und der Produktivität zusammen. Der Standortindex berücksichtigt die Standortfaktoren Bildung und Innovationsfähigkeit, Internationalität und Erreichbarkeit. Der Demographieindex beschreibt die demographischen Entwicklungstendenzen bis zum Jahr 2020, die aufgrund ihrer Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt eine zentrale Determinante der zukünftigen Entwicklungspotenziale sind.
„Im Wettbewerb um die besten Köpfe und innovative Unternehmen sind wir bestens aufgestellt“, sagt Karlsruhes Oberbürgermeister Heinz Fenrich, der gleichzeitig Vorsitzender der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) ist. „Mit dem Karlsruher Institut für Technologie, kurz: KIT, setzen wir international Maßstäbe in Forschung, Lehre und Innovation. Gleichzeitig wollen die TechnologieRegion, Hochschulen und Wirtschaft mit dem Projekt „KarriereRegion“ Hochschulabsolventen Möglichkeiten aufzeigen, ihre berufliche Karriere in der TRK zu beginnen.“ Das Stadtoberhaupt erinnert aber auch an den erfolgreichen Ausbau von Bildungs- und Betreuungsangeboten in Stadt und Region: „Politik und Wirtschaft haben bereits frühzeitig erkannt, das Investitionen für junge Familien und Kinder auch die Entwicklungsmöglichkeiten unserer Stadt als Wirtschaftsstandort sichern“, unterstreicht Fenrich.
Das schlägt sich in der Studie für Karlsruhe auch in einem „deutlich überdurchschnittlichen Bevölkerungswachstum“ von 2,5 Prozent in den Jahren 2000 bis 2005 nieder und setzt sich in den „stark ausgeprägten prognostizierten Zuwanderungssalden“ von 6,8 Prozent für das Jahr 2006 fort. Dabei gilt vor allem die Entwicklung der Bevölkerung unter 20 Jahren als „Indikator für das ‚Elternpotenzial’ zukünftiger Generationen“ - auch in diesem Bereich behauptet Karlsruhe seinen Rang.
Das Bildungsniveau als Grundlage für „Innovationen sowie technologische Neuerungen“ ist eine weitere zentrale Größe für die Autoren der Studie und gilt als eine „grundlegende Voraussetzung für den Strukturwandel zur ‚Wissensökonomie’“. Hier liegt Karlsruhe sowohl beim Anteil der Schulabgänger mit Hochschulreife (2004: 31,6 Prozent) als auch beim Anteil der Fach(hoch)- oder Hochschulabgängern unter den Beschäftigten (2005: 16,9 Prozent) unter den Top Ten der 30 Städte.
Weitere Informationen zu dem Städteranking: http://www.hwwi.org/...










